Durchgängige Ferienbetreuung in Kindergärten kommt

Durchgängige Ferienbetreuung in Kindergärten kommt
Die ganzjährige Betreuung soll durch eine Novelle erwirkt werden. Die Bedarfserhebung soll fallen.

Im Burgenland soll mit einer Novelle des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes künftig eine ganzjährige Betreuung gewährleistet werden. Die Erhebung des Betreuungsbedarfs - Eltern hatten ihre geplanten Urlaubszeiten immer im Voraus der Einrichtung mitzuteilen - fällt weg. Die Personalplanung obliege den Gemeinden, hieß es aus dem Ressort von Landesrätin Daniela Winkler (SPÖ) zur APA. Ausgenommen vom verpflichtenden letzten Jahr bleibt der Kindergartenbesuch freiwillig.

Entwurf in Begutachtung

Der Entwurf für die Änderungen befindet sich aktuell in Begutachtung, in Kraft treten werde das neue Gesetz frühestens im Oktober dieses Jahres. Ziel sei jedenfalls, dass die ganzjährige Betreuung einen "wesentlichen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf" leistet. Die Betreuung kann dabei auch gemeindeübergreifend stattfinden.

Die Erhebung des Betreuungsbedarfs werde nicht mehr verpflichtend sein. Für Planungssicherheit beim Personalbedarf müssen die Betreiber, also die Kommunen, sorgen. Wie sie dies tun, ist offen, eine gewisse Erhebung bei den Eltern dürfte es damit weiterhin geben.

Besuch bleibt freiwillig

Der Besuch bleibt freiwillig mit Ausnahme des verpflichtenden letzten Jahres. Auch in diesem Jahr gelte für die der Besuchspflicht unterliegenden Kinder abseits von den gesetzlich festgelegten Schulferien ein Anspruch auf fünf Wochen Urlaub im Kindergartenjahr.

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