Feuer in schwedischem Freizeitpark noch immer nicht gelöscht

Gebäude in Liseberg droht einzustürzen
In Schweden hat die Feuerwehr am Mittwoch den dritten Tag in Folge gegen einen Brand im Göteborger Freizeitpark Liseberg gekämpft. Die Löscharbeiten waren nach Angaben der Feuerwehr schwierig, weil die betroffene Struktur einzustürzen drohte. "Es gibt ein Feuer in den tragenden Mauern des Gebäudes und wir können wegen erhöhter Einsturzgefahr in einzelne Teile des Gebäudes nicht rein", so die Feuerwehr. Das Feuer im größten Freizeitpark Schwedens war am Montag ausgebrochen.

Ein Mensch wird seitdem vermisst. Am Dienstagabend war das zuvor unter Kontrolle gebrachte Feuer wieder aufgeflammt. Wie lange die Löscharbeiten noch dauern werden, konnte die Feuerwehr wegen der Einsturzgefahr am Mittwoch nicht absehen.

Nach Angaben des Parkbetreibers war das Feuer offenbar im Außenbereich der noch im Bau befindlichen neuen Attraktion Oceana Waterworld ausgebrochen. Die Flammen loderten meterhoch, Explosionen zerstörten eine Wasserrutsche und über der Stadt hing eine riesige schwarze Rauchwolke. Dann fraß sich das Feuer durch das ganze Gebäude. Laut Polizei wurden 16 Menschen leicht verletzt.

Der Wasserpark gehört zu einem Ausbau des Freizeitparks, der in diesem Jahr eröffnen sollte. Die Polizei hat nach eigenen Angaben Ermittlungen wegen grober Fahrlässigkeit und Verstößen gegen Arbeitsschutzbestimmungen eingeleitet.

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