APA - Austria Presse Agentur

Finanzminister Brunner legt sein erstes Budget vor

Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) legt am Mittwoch sein erstes Budget vor. Dieses wird einerseits von hohen Schulden, die in den vergangenen Pandemiejahren durch die großzügigen Coronahilfen angehäuft wurden, und den stark gestiegenen Zinsen belastet.

Hinzu kommen milliardenschwere Antiteuerungspakete, die enorme Inflation und ein stagnierendes Wirtschaftswachstum. Die Inflation sorgt gleichzeitig aber auch für höhre Steuereinnahmen.

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Wichtigste Zahlen bereits medial ventiliert

Die wichtigsten Zahlen wurden in den vergangen Tagen bereits medial ventiliert. Der administrative Nettofinanzierungssaldo des Bundes beläuft sich auf minus 17 Mrd. Euro. Die Auszahlungen steigen gegenüber 2022 um 7,6 auf 115,1 Mrd. Euro, die Einzahlungen um 13,7 auf 98,1 Mrd. Euro. Demnach wird das Maastricht-Defizit kommendes Jahr bei knapp drei Prozent der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP) liegen und soll bis 2026 auf 1,6 Prozent sinken. Die Schulden steigen auf 367 Mrd. Euro, der Anteil am Bruttoinlandsprodukt sinkt aber leicht von 78,3 auf 76,7 Prozent. Der Zinsaufwand verdoppelt sich von 4,3 auf fast neun Mrd. Euro im Jahr 2023.