Politischer Aschermittwoch: FPÖ, ÖVP und SPÖ rechnen ab

Auch heuer wird Kickl wieder wie 2023 in Ried am Rednerput stehen
Den Aschermittwoch lassen sich auch heuer FPÖ, ÖVP und SPÖ nicht als Tag für ihren politischen Faschingskehraus entgehen.

Die Blauen holen im oberösterreichischen Ried zum 31. verbalen Rundumschlag aus, die Türkisen ziehen wieder in die Klagenfurter Messearena ein und die Roten gehen diesmal am Abend ins steirische Kobenz in die Zechnerhalle. Im Jahr der EU- und Nationalratswahlen dürfte wohl eine heftige Abrechnung mit dem politischen Mitbewerb anstehen.

Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner

FPÖ-Chef Herbert Kickl wird bei seinem Auftritt vor 2.000 Anhängern in der Rieder Jahnturnhalle vom oberösterreichischen Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner begleitet. Aber auch kulturpolitische Gegenveranstaltungen wie die Demonstration "Zusammenhalten gegen rechts" oder ein "solidarisches Miteinander" in der Gießerei stehen am Aschermittwoch in Ried an. Für die Klagenfurter Messearena hat die ÖVP für ihre rund 1.000 Anhänger nicht nur Bundeskanzler Karl Nehammer, sondern auch den deutschen Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als Redner geladen. Der steirische Abgeordnete Max Lercher, der wie gewohnt das rote Event organisiert, hat für 550 Genossinnen und Genossen die Parteispitze um Andreas Babler in die Zechnerhalle geholt.

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