Fünf Tote bei Brandkatastrophe in Valencia

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez besuchte den Unglücksort
Nach dem Feuerinferno in einem Hochhaus mit Wohnungen in der spanischen Stadt Valencia hat eine Ermittlungsrichterin ein fünftes Todesopfer bestätigt. Zugleich wurde ein Ermittlungsverfahren zur Ursache des verheerenden Brandes eingeleitet, wie am Freitag aus einer Mitteilung auf der Internetseite der Justiz weiter hervorging. Bereits in der Nacht waren vier Leichen geborgen worden.

Dabei handelte es sich um ein Ehepaar und dessen zwei Kinder, wie die Zeitung "La Vanguardia" unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete. Valencias Bürgermeisterin María José Catalá hatte in der Früh gesagt, es würden noch bis zu 15 Bewohner der am Vortag komplett ausgebrannten Wohnanlage vermisst. Die Zahl der Verletzten wurde mit 15 angegeben.

Das Feuer war am Vortag in einer der 143 Wohnungen des modernen Gebäudekomplexes ausgebrochen. Die Flammen griffen dann rasend schnell auf das gesamte Gebäude über. Als mögliche Ursachen für die schnelle Ausbreitung des Feuers nannten Experten brennbare Fassadenverkleidungen und starken Wind.

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