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"Game of Thrones": Uni Innsbruck veranstaltet Online-Tagung zur Show

Spontane Gemetzel, viel nackte Haut und allerlei Hokuspokus machten die Fantasy-Serie "Game of Thrones" zum Kult.

Die vor rund zehn Jahren lancierte TV-Umsetzung der Buchreihe "A World of Ice and Fire" von George R. R. Martin zog weltweit Millionen ZuschauerInnen in den Bann. Das ging auch an der Welt der Wissenschaft nicht spurlos vorbei: So meldeten sich im Verlauf der Fernsehumsetzung auch immer wieder ForscherInnen zu Wort, um sich als Fans zu outen oder Phänomene wie die unorthodoxe Erzählweise und das unverhoffte Ausscheiden von ProtagonistInnen im Kampf um den Eisernen Thron von Westeros zu analysieren.

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Unter dem Titel "Beyond the Wall: Game of Thrones aus interdisziplinärer Perspektive" befasst sich am 12. Mai eine Online-Tagung der Universität Innsbruck mit dem Stoff und seiner Rezeption. Organisiert von WissenschafterInnen des Instituts für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre ist sie laut Uni-Angaben vom Mittwoch die erste mit derart breitem inhaltlichen Bogen im deutschsprachigen Raum. Von den Sprach- und Musikwissenschaften, über die Politikwissenschaft bis zu Psychologie, Rechtswissenshaften und Theologie soll die Betrachtungspalette reichen. Informationen zu virtuellen Teilnahme finden sich unter https://www.uibk.ac.at/events/info/2021/tagung-beyond-the-wall.html.