APA - Austria Presse Agentur

Gasexplosion in Wien-Wieden: Es war Selbstmord

Nach der verheerenden Gasexplosion in einem Gemeindebau in Wien-Wieden mit zwei Toten Ende Juni steht nun die Ursache fest.

 Demnach war es tatsächlich, wie allgemein vermutet, Selbstmord. Das bestätigte die Wiener Polizei am Mittwoch. Der männliche Tote hatte die Gasleitung manipuliert. Der Mann hatte offenbar zuletzt massive Geldprobleme.

Am 26. Juni dieses Jahres hatte der Mieter einen Gemeindebau an der Ecke Preßgasse/Schäffergasse in die Luft gejagt. Neben der zweiten Toten - eine 29-jährige Mieterin - wurden 15 Menschen teils schwer verletzt. Der Fall erinnert an eine Explosion in der Mariahilfer Straße im April 2014. Damals hatte ein 19-Jähriger in Suizidabsicht einen Gasherd manipuliert und sich getötet. Mehrere Hausbewohner kamen nur knapp mit dem Leben davon.

 

Wer Selbstmordgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken.

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