Getötete 13-Jährige: Verdächtige sind amtsbekannt

Getötete 13-Jährige: Verdächtige sind amtsbekannt
Laut dem FPÖ-Politiker Waldhäusl sind die Verdächtigen im Fall der ermordeten 13-Jährigen in Wien amtsbekannt.

Die Verdächtigen im Fall der in Wien-Donaustadt aufgefundenen getöteten 13-Jährigen seien amtsbekannt, teilte der niederösterreichische Asyl- und Integrations-Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) am Dienstag mit. Beide seien wegen Gewalt- und Drogendelikten aufgefallen bzw. in Haft gewesen, "verblieben aber aufgrund von ewig andauernden Verfahren in unserem Land".

Waldhäusl bezeichnete Innenminister Karl Nehammer und Justizministerin Alma Zadic in einer Aussendung als "mitverantwortlich für diese unfassbare Tat". Gleichzeitig unterstrich der Landesrat, dass er "definitiv keinen einzige/n straffällige/n AsylwerberIn mehr in Niederösterreich dulden" werde. Innenminister und Justizministerin bekämen "alle frei Haus vor die Türe geliefert".

Waldhäusl betonte, dass straffällige MigrantInnen "umgehend abzuschieben" seien. Sie hätten "in Niederösterreich nichts zu suchen. Mir ist es lieber, dass einer zu viel als einer zu wenig in den Flieger nach Hause steigt", so der Landesrat. Die getötete 13-Jährige stammte aus Niederösterreich. Die beiden tatverdächtigen afghanischen Staatsbürger im Alter von 16 und 18 Jahren wurden am Montag festgenommen.

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