APA - Austria Presse Agentur

Großbritannien: Kaum Fortschritt in Gesprächen mit der EU

Großbritannien sieht kaum Fortschritt in den Verhandlungen mit der Europäischen Union über die künftigen Beziehungen. Dies teilte der britische Unterhändler David Frost am Freitag nach einer weiteren einwöchigen Runde mit Videokonferenzen der beiden Seiten mit. Der Stillstand sei bedauerlich. Verhandelt wird über Handels- und Partnerschaftsabkommen.

Großbritannien hatte die EU Ende Jänner verlassen. Bis Ende 2020 gilt eine Übergangsfrist, so dass sich im Alltag noch nichts verändert hat. Gelingt in dieser Frist keine Einigung, droht ein harter wirtschaftlicher Bruch.

Beide Seiten hatten sich vorgenommen, bis Juni greifbare Fortschritte zu erzielen. Dann steht die Entscheidung auf dem Programm, ob die Übergangsfrist eventuell verlängert wird. Großbritannien lehnt dies allerdings bisher strikt ab. Für die Woche ab dem 1. Juni ist eine weitere Verhandlungsrunde per Videokonferenzen vorgesehen.

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