APA - Austria Presse Agentur

Heitere Stimmung unter den Helfern beim Frequency-Festival

Beim Frequency-Festival in St. Pölten ist am zweiten Tag die Stimmung nicht nur bei den Besuchern, sondern auch bei den Helfern des Roten Kreuzes prächtig gewesen. Sebastian Frank, Geschäftsführer der Bezirksstelle St. Pölten, beschrieb die vorherrschende Laune als "sehr sehr heiter". Zu tun gab es dennoch genug. 641 Personen wurden bis Freitagvormittag versorgt, 30 in das Universitätsklinikum St. Pölten transferiert.

Gefragt waren die Helfer bisher hauptsächlich wegen kleinerer Verletzungen, Kreislaufproblemen sowie wegen Insektenstichen. Auch Kopf- und Bauchschmerzen seien vereinzelt Thema gewesen, betonte Frank im Gespräch mit der APA. An sieben Stützpunkten sind während des Events bis zu rund 120 Rettungs- bzw. Notfallsanitäter und bis zu drei Notärzte gleichzeitig sowie Mitarbeiter der Krisenintervention und der Wasserrettung tätig. Die Helfer seien generell "gut beschäftigt", befand Frank. Im Team des Roten Kreuzes befinden sich laut seinen Angaben viele von früheren Festivalausgaben bekannte Gesichter, aber auch Neuzugänge.

Relativ überschaubar ist die Lage an der Traisen indes für die Exekutive. Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler berichtete von zahlreichen Handydiebstählen und kleineren Suchtmitteldelikten. "Das Übliche, das war erwartbar", sagte Bäuchler.

Musikalisch geben sich am Freitag die Las-Vegas-Rocker Imagine Dragons ein Stelldichein. Luciano sowie Trettmann werden ebenfalls vertreten sein. Mit Central Cee wird in der niederösterreichischen Landeshauptstadt außerdem mit einem der angesagtesten Rappers Großbritanniens aufgewartet. Nach den letzten Konzerten erwartet tanzwütige Festivalgäste einmal mehr der Nightpark.

Wettermäßig präsentierte sich auch der zweite Festivaltag im sonnigen Gewand. Die Temperaturen dürfte einmal mehr an die 30-Grad-Marke herankommen.