Innsbrucker wählen Gemeinderat und Stadtchef neu

Die Innsbruck-Wahl verspricht einiges an Spannung
In der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck findet am Sonntag die mit einiger Spannung erwartete Gemeinderats- und Bürgermeisterdirektwahl statt. 100.564 wahlberechtigte Personen, davon 20.788 EU-Bürger, sind aufgerufen, den 40 Mandate umfassenden Gemeinderat neu zu wählen. 13 Listen treten diesmal an, jede von ihnen schickt auch einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen.

Eine Bürgermeister-Stichwahl am 28. April gilt als sehr wahrscheinlich, da nicht damit zu rechnen ist, dass einer der Anwärter auf den Bürgermeistersessel bereits im ersten Durchgang die erforderliche absolute Stimmenmehrheit erreicht. Der seit dem Jahr 2018 amtierende Grünen-Bürgermeister Georg Willi muss um den Stichwahl-Einzug zittern. Zuletzt wurde ein Vierkampf zwischen ihm, FPÖ-Bürgermeisterkandidat Markus Lassenberger, "das Neue Innsbruck"-Frontmann und Ex-ÖVP-Staatssekretär Florian Tursky sowie dem mit einer eigenen Liste antretenden Ex-ÖVP-Vizebürgermeister Johannes Anzengruber erwartet. Spannung verspricht auch die Listenwahl, bei der die Grünen im Jahr 2018 mit 24,16 Prozent bzw. zehn Mandaten in Front gelegen waren.

Die Wahllokale schließen diesmal bereits um 16.00 Uhr. Das vorläufige Endergebnis (inklusive der Briefwahlstimmen) sollte zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr vorliegen. Sprengelresultate werden davor nicht veröffentlicht, Hochrechnung gibt es bei der Innsbrucker Kommunalwahl wie gewohnt keine.

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