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APA - Austria Presse Agentur

Inseratenaffäre: Meinungsforscherin B. offenbar festgenommen

Im Zuge der Inseratenaffäre soll die Meinungsforscherin B. laut Medien festgenommen worden sein.

Im Fall der Inseratenaffäre wurde offenbar eine Festnahme durchgeführt. Wie "Der Standard" berichtet, soll die Meinungsforscherin B. festgenommen worden sein. Eine entsprechende Meldung des "Standard" bekam die APA aus Anwalts- und Regierungskreisen bestätigt. 

Kurz vor der Hausdurchsuchung am 6. Oktober soll sie die Festplatte ihres Computers gelöscht haben. Von der Staatsanwaltschaft wird sie der Bestechung beschuldigt. 

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Der Name der Meinungsforscherin tauchte laut "Kurier" im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Inseraten- und Korruptionsaffäre der ÖVP auf. B. wird vorgeworfen, für die ÖVP Umfragen manipuliert zu haben, die anschließend in der Tageszeitung "Österreich" veröffentlicht wurden. 

Bewahrheiten sich die Anschuldigungen, könnte Verdunkelungsgefahr der Festnahmegrund sein. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bestätigte das nicht. Auf Anfrage der APA teilte die WKStA nur mit, man dürfe "grundsätzlich in laufenden Ermittlungsverfahren Anfragen zu konkreten Ermittlungsmaßnahmen nicht beantworten".

Grund für die Verschwiegenheit der WKStA könnte sein, dass die Befragungen von B. zur angeblichen Festplatten-Löschung noch im Gang sind und die Verdachtslage somit noch nicht abschließend geklärt ist. In diesem Fall wäre derzeit noch offen, ob die Meinungsforscherin nach dem Ende ihrer Einvernahme wieder auf freien Fuß gesetzt wird.

Es gilt die Unschuldsvermutung.