APA - Austria Presse Agentur

Ukraine: Flüchtlingssituation in Österreich "überschaubar"

Die Situation an der burgenländisch-ungarischen Grenze ist in Hinblick auf Flüchtlinge aus der Ukraine "überschaubar" gewesen.

Das sagte ein Polizeisprecher im Gespräch mit der APA. Am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) gebe es zwar einen Zustrom von Fahrzeugen, dieser sei aber "nicht so dramatisch". Am gestrigen Dienstag sind laut Polizei circa 3.000 Menschen aus der Ukraine ins Burgenland eingereist. Der Großteil fahre aber in andere Länder weiter.

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80 Prozent wollen in andere Länder

80 Prozent der Flüchtlinge seien auf dem Weg nach Deutschland, Spanien, Frankreich oder in andere europäische Länder, weil sie dort Verwandte oder Bekannte haben. Auch von den Menschen, die in Österreich bleiben wollen, brauchen nach Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland nicht alle eine Unterkunft, weil einige bereits "Anknüpfungspunkte" im Land haben.

Die Lage bleibe dennoch volatil. Es würden Vorbereitungsmaßnahmen gesetzt, von denen sich erst im weiteren Verlauf des Kriegs zeigen werde, ob man sie tatsächlich brauche. Generell sieht man sich im Burgenland mit Blick auf die Erfahrungen aus der Flüchtlingskrise 2015 aber gewappnet.