APA - Austria Presse Agentur

Klagenfurt will bei Weihnachtsbeleuchtung Strom einsparen

Um Strom zu sparen, gelten heuer in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt kürzere tägliche Betriebszeiten für die Weihnachtsbeleuchtung. Außerdem wird die Beleuchtung um zwei Wochen später aktiviert als in den Jahren zuvor, teilte die Stadt am Montag in einer Aussendung mit. Ähnliches gilt auch für die Beleuchtung am Christkindlmarkt rund um den Lindwurm am Neuen Platz.

Bereits Ende August war bekanntgeworden, dass in Klagenfurt die Bestrahlung öffentlicher Gebäude reduziert und die Straßenbeleuchtung gedimmt wird. Nun folgt der nächste Schritt: Während in den vergangenen Jahren immer schon Anfang November, beim traditionellen "Glühwein-Opening" in der Innenstadt, die Weihnachtsbeleuchtung erstmals erstrahlte, wird sie nun am ersten Einkaufssamstag, dem 26. November in Betrieb genommen. Aktiviert wird sie dann täglich von 16.00 bis 22.00 Uhr. Auch das ist anders als in den Jahren zuvor, als die Beleuchtung an den letzten Einkaufssamstagen bereits um 10.00 Uhr anging.

Die Beleuchtung des Christkindlmarktes auf dem Neuen Platz wird ebenfalls reduziert, sie wird mit der Eröffnung am 19. November eingeschaltet und täglich von 16.00 bis 23.00 Uhr aktiviert sein. Am 1. Jänner 2023 wird die gesamte Weihnachtsbeleuchtung in Klagenfurt wieder ausgeschaltet. Wie Vertreter der Stadt betonten, wollte man die Weihnachtsbeleuchtung nicht völlig weglassen, es gelte nun, Strom zu sparen, aber die Stimmung dennoch aufrechtzuerhalten.

Bereits im August hatte die zweitgrößte Kärntner Stadt Villach Einschränkungen zur Adventzeit verkündet: Die Beleuchtung aus LED-Lampen wird bis 23.00 statt bis 24.00 Uhr eingeschaltet sein und die morgendliche Beleuchtung von 6.30 bis 8.00 Uhr entfällt. Außerdem soll der Eislaufplatz vor dem Villacher Rathaus diese Saison um ein paar Wochen kürzer in Betrieb sein.