APA - Austria Presse Agentur

Leichter Anstieg bei der Corona-Sieben-Tages-Inzidenz

Wenige Tage nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist die Sieben-Tages-Inzidenz wieder leicht angestiegen.

Am Dienstag lag sie laut Gesundheits- und Innenministerium bei 6,1 pro 100.000 Einwohner. Seit Beginn des Juli war sie von 6,2 zunächst auf 5,3 gesunken. Dann stieg sie auf 5,5 und nun wieder auf 6,1. Von Montag auf Dienstag gab es 84 Neuinfektionen, das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (78). 

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Auch die Zahl der aktiven Fälle ist nun ganz leicht um eine Person auf 1.727 angestiegen. In den Spitälern stieg die Zahl der Corona-Patienten ebenfalls. Im Krankenhaus müssen derzeit 128 Personen wegen einer SARS-CoV-2-Infektion behandelt werden, das sind um drei mehr als am Montag. 47 Menschen werden wegen Covid-19 auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg ebenfalls seit gestern um drei Patienten. Aufgerechnet auf die Woche sind es allerdings um zehn Patienten weniger.

Fünf Todesfälle sind seit Montag zu beklagen. In den vergangenen sieben Tagen sind 18 Menschen an oder mit Corona gestorben. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit seinem Ausbruch 10.718 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind 120 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

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Die Positiv-Rate bei den Corona-Tests lag weiterhin bei 0,1 Prozent. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 486.305 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 62.829 diese aussagekräftige PCR-Tests. Seit Beginn der Pandemie sind bald 72 Millionen Tests durchgeführt worden. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Wien mit 16,9, gefolgt von Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg (7,4, 6,2 bzw. 3,8). Danach kommen Oberösterreich (3,5), Tirol (3), die Steiermark (1,4), Salzburg (1,1) und Kärnten (0).

Am Montag sind 43.845 Impfungen durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 4.894.468 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten. Das sind 54,8 Prozent der Bevölkerung. 3.389.946 und somit 38 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert. Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate laut Zahlen vom Montag im Burgenland mit 60,4 Prozent. In Niederösterreich sind 59,2 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 55,7 Prozent. Nach Tirol (55,4), der Steiermark (54,1), Kärnten (53), Wien (52,2) und Salzburg (51,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 49,8 Prozent.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 650.901 Menschen mit SARS-CoV-1 angesteckt. 638 456 Personen haben sich von einer Infektion wieder erholt, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 78 als wieder gesund.