APA - Austria Presse Agentur

Macron offen für EU-Beitrittsgespräche mit Skopje und Tirana

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angedeutet, dass er seinen Widerstand gegen EU-Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien aufgeben wird.

Wenn die EU-Kommission die Regeln für die Beitrittsgespräche verändert habe, könne man darüber auf dem EU-Gipfel im März sprechen, sagte Macron auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Kommission hatte zuvor entsprechende Vorschläge vorgelegt.

Macron widersprach der Einschätzung, dass nur Frankreich die Entscheidung blockiert habe. Es würden sich vielmehr andere EU-Staaten hinter seinem Nein im vergangenen Jahr verstecken. Frankreichs Präsident äußerte aber erneut Zweifel an der Erweiterungspolitik der EU insgesamt. Eine einheitliche EU-Außenpolitik etwa gegenüber der Türkei oder Russland sei mit mehr als 30 EU-Mitgliedern unmöglich. Statt sich auf die Beitrittsgespräche zu fixieren, sollte die EU lieber stärker in den Westbalkan-Staaten investieren.

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