Über 14.000 Corona-Neuinfektionen und 13 Todesfälle

Weiter Zunahme bei den Spitalspatienten
Am stärksten Wochentag, was die Corona-Neuinfektionen betrifft, sind am Mittwoch dieses Mal nicht so viele neue Ansteckungen gemeldet worden wie in der vergangenen Woche.

Exakt 14.014 neue Fälle wurden seit Dienstag registriert, meldeten Gesundheits- und Innenministerium. Vor einer Woche waren es noch 15.149 Fälle. Allerdings ging die Zahl der Spitalspatientinnen und -patienten weiter in die Höhe.

Infektionen immer noch über dem Durchschnitt

Die 14.014 neuen Infektionen liegen immer noch über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 11.692. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt jedoch nach 924,1 nun nur noch 911,4 Fälle pro 100.000 Einwohner. Aufgeschlüsselt auf die Bundesländer hat Wien die höchste Sieben-Tage-Inzidenz mit 1.260,8, gefolgt von Niederösterreich, Burgenland und Vorarlberg (972,3, 864,9 bzw. 844,1). Danach rangieren Oberösterreich (842,5), Salzburg (763,5), die Steiermark (732,6), Tirol (677,7) und Kärnten (649,7). Auch in absoluten Zahlen hat die Bundeshauptstadt die meisten Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden zu verzeichnen. Dort gab es 4.484 neue Fälle, in Niederösterreich 3.028, in Oberösterreich 2.178, in der Steiermark 1.900, in Tirol 736, in Vorarlberg 530, im Burgenland 518, in Kärnten 438 und in Salzburg 202 Fälle. Die Zahl der aktiv Infizierten erhöhte sich in ganz Österreich um 3.110 Fälle auf 125.501.

Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten hat weiterhin zugenommen. Derzeit müssen um 15 Personen mehr im Krankenhaus mit einer Infektion behandelt werden, die meisten in Niederösterreich bzw. in Wien (356 und 335 Personen). Somit liegen derzeit insgesamt 1.504 Menschen mit SARS-CoV-2 auf den Normalstationen. 76 Menschen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Diese Zahl ist zwar innerhalb eines Tages um 14 Personen gesunken, allerdings innerhalb einer Woche um zehn Personen angestiegen. Und: Es gab in den vergangenen 24 Stunden 13 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Insgesamt hat die Pandemie seit ihrem Ausbruch laut Ministerien 18.971 Tote in Österreich gefordert. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) weist bereits 20.198 Covid-Todesopfer aus.

Seit Pandemiebeginn mehr als 248 Millionen Tests

Die Positiv-Rate der PCR-Tests stieg innerhalb eines Tages von 13,1 auf 15,8 Prozent. In den vergangenen 24 Stunden wurden 114.424 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren die meisten, nämlich 88.519, aussagekräftige PCR-Tests. Seit Pandemiebeginn wurden mehr als 248 Millionen Tests gemacht.

Am Dienstag wurden 2.486 Impfungen durchgeführt, davon waren nur noch 191 Erststiche, 343 Zweitstiche und 1.952 Drittstiche. 76,1 Prozent der Bevölkerung bzw. mehr als 6,8 Millionen Menschen haben sich laut den Daten des E-Impfpasses zumindest einmal impfen lassen. Fast 5,4 Millionen Menschen und somit 60 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Höchste Schutzrate im Burgenland

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 68,2 Prozent. In Niederösterreich haben 63,7 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 61,6 Prozent. Nach Wien (58,3), Tirol (58), Kärnten (57,1), Vorarlberg (56,4) und Salzburg (55,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 55,3 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich 4,6 Millionen bestätigte Corona-Fälle gegeben. Von einer Infektion erholt haben sich fast 4,5 Millionen Menschen.

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