Mindestens 20 Migranten vor Küste Senegals ertrunken

Seeretter kommen oft zu spät
Vor der Küste des Senegal haben Behörden nach dem Sinken eines Flüchtlingsboots mindestens 20 Tote aus dem Meer geborgen.

20 Menschen konnten gerettet werden, wie der Gouverneur der Küstenregion Saint-Louis am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte. Zur ursprünglichen Anzahl der Passagiere an Bord des Boots, das offenbar auf dem Weg nach Europa war, machte er keine Angaben.

Überlebende berichteten der AFP gegenüber jedoch von einer hohen Passagierzahl. Mamady Dianfo aus dem Süden des Senegal sprach von mehr als 300 Passagieren, die an Bord gewesen sein sollen, als das Boot vor einer Woche die senegalesische Küste verließ. Ein anderer Überlebender sprach von mehr als 200 Menschen.

Aus dem Senegal treten viele Flüchtlinge die gefährliche Reise über den Atlantik an. Ihr Ziel sind die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln.

Kommentare