Moskau kündigt vor Putin-Biden-Gipfel unangenehme Signale an

Gegensätze zwischen den beiden Supermächten verschärfen sich
Zwei Wochen vor dem ersten Gipfeltreffen von Joe Biden und Wladimir Putin, verschärfen sich die Gegensätze zwischen den beiden militärischen Supermächten.

Russland kündigte am Montag nach Berichten heimischer Nachrichtenagenturen einen Strauß "unangenehmer Signale" für die am 16. Juni in Genf geplante Gesprächsrunde an und warf den USA vor, nicht über alle Themen sprechen zu wollen. 

Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Ryabkow erklärte demnach, sein Land sei aber bereit, über alle Fragen zu sprechen. Am Sonntag hatte Biden angekündigt, er werde bei dem Gespräch mit Putin darauf dringen, dass in Russland die Menschenrechte eingehalten werden müssten.

Westliche Staaten kritisieren das Vorgehen russischer Behörden gegen den inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny und seine Anhänger. Zudem sind die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland unter anderem wegen des Vorwurfs der Einmischung in den US-Wahlkampf belastet.

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