APA - Austria Presse Agentur

ÖAMTC rät Motorradfahrern jetzt zu Trainings

Seit Jahresanfang sind bereits sechs Motorradfahrer auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Der ÖAMTC wies am Samstag daraufhin, dass sich Fahrer mit entsprechenden Trainings auf die Saison vorbereiten sollen. Denn viele Unfälle passieren aufgrund von Fehleinschätzungen der Fahrer. Im Vorjahr ereigneten sich insgesamt 3.982 Motorradunfälle mit Personenschaden, 79 Unfälle endeten tödlich.

Nach dem Winter und den zurückliegenden Wochen im Corona-Lockdown haben viele Motorradfahrer ihre Bikes schon länger nicht mehr bewegt. "Neben den technischen Checks der Maschinen empfiehlt sich nach einer längeren Fahrpause auch eine Auffrischung für die Fahrer selbst", erklärte Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. "Durch die Corona-Krise liegt nun für viele über ein halbes Jahr zwischen dem Einwintern des Motorrades und der ersten Ausfahrt. Wieder das richtige Gefühl für die Maschine zu bekommen ist daher extrem wichtig, auch für langjährige Biker."

Eine vorausschauende Fahrweise ist essenziell für eine sichere Fahrt. "Im eigenen Interesse muss ein Motorradfahrer damit rechnen, dass andere Lenker Fehler machen", sagte Scheiblauer. Immer angepasst werden soll auch die Geschwindigkeit. Motorradfahrer müssen auch in der Lage sein, entsprechende Spuren auf der Fahrbahn richtig einzuschätzen. "Dunkle Flecken in Kurven können gefährliche Dieselspuren sein. Wer in dem Falle nicht richtig reagiert, riskiert einen fatalen Sturz", warnte Scheiblauer. Unbedingt sollten die Biker auch adäquate Schutzbekleidung verwenden. "Ohne gute Motorrad-Kleidung zu fahren ist fahrlässig, da man als Biker keine Knautschzone hat", betonte der Experte.

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