APA - Austria Presse Agentur

ÖGK hält Versorgung aufrecht

In der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) sind angesichts der Coronakrise die Kundenservicestellen für den persönlichen Parteienkontakt zwar geschlossen, die Services selbst werden aber aufrechterhalten. "Alles, was notwendig ist, wird auch weiter getan", so eine Sprecherin über das medizinische Angebot: "Alles was nicht notwendig ist, muss verschoben werden."

Die Vertragsärzte der ÖGK seien weiterhin für die Patienten da. Vieles könne aber telefonisch erledigt werden, ein Besuch in der Ordination sei für die Patienten in vielen Fällen also gar nicht notwendig und wegen der Corona-Infektionsgefahr zu vermeiden. Dies gelte etwa auch für die Psychotherapie.

Die Ärzte können ihre Leistung auch abrechnen, wenn die Patienten nicht physisch anwesend sind und ihre E-Card einstecken, so die Sprecherin. Vor dem Arztbesuch solle jedenfalls angerufen werden.

In den Gesundheitszentren der ÖGK selbst (und auch im zur Kasse gehörigen Wiener Hanusch-Krankenhaus) werden etwa Krebskranke versorgt und Kontrolluntersuchungen nach Operationen durchgeführt. In den Ambulatorien werden dringend notwendige Behandlungen vorgenommen, etwa in der Zahnmedizin. Auch dies aber nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Massagen oder Physiotherapien werden nicht durchgeführt.

Krankenstandskontrollen sind zurzeit ausgesetzt, das Krankengeld wird weiter ausgezahlt. Wenn Mutter-Kind-Pass-Kontrollen nicht wahrgenommen werden können, hat dies auf die Zahlungen auch keinen Einfluss. Risikoschwangeren werde aber sehr wohl empfohlen, die vorgesehenen Untersuchungen durchführen zu lassen.

Anträge oder Bewilligungen können per E-Mail abgeschickt oder in Postkästen vor Ort abgegeben werden. Auch die App "MeineSV" kann genutzt werden, so die ÖGK-Sprecherin.

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