APA - Austria Presse Agentur

Österreich gedenkt in Wien der Opfer des Hamas-Terrors

Am Ballhausplatz in der Wiener Innenstadt hat am Mittwochabend eine Gedenkveranstaltung für die israelischen Opfer des Hamas-Terrors begonnen.

Im weiteren Verlauf der war eine Stellungnahme von Bundespräsident Alexander Van der Bellen geplant. Weiters sollten Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bundeskanzler Karl Nehammer (beide ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), NEOS-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger das Wort ergreifen.

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Motto "#standwithisrael"

Die Botschaft von Van der Bellen anlässlich des von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) initiierten Gedenkens an die im Zuge des Hamas-Terrors Ermordeten werde von der Schauspielerin Mercedes Echerer vorgetragen, hieß es seitens der Präsidentschaftskanzlei. Zudem waren Ansprachen von Oberrabbiner Jaron Engelmayer und weiteren Vertreter:innen der jüdischen Gemeinde geplant. Unter dem Motto "#standwithisrael" wolle man der im Zuge des Hamas-Terrors Ermordeten gedenken und für die rasche und vollständige Genesung der Verletzten sowie die sichere Rückkehr der Verschleppten beten, hatte die IKG schon im Vorfeld betont.

Oskar Deutsch<: "Es gibt keine Rechtfertigung für Terrorismus"

"Es gibt keine Rechtfertigung für Terrorismus. Hunderte Zivilist:innen wurden in ihren Wohnungen überfallen. Viele verschleppt, noch mehr kaltblütig ermordet. Leichen wurden und werden geschändet", sagte IKG-Präsident Oskar Deutsch am Dienstag anlässlich der Ankündigung der Veranstaltung, die direkt vor dem Bundeskanzleramt und der Präsidentschaftskanzlei abgehalten wurde. "Die Barbarei dieser Islamisten ist grenzenlos."

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Für die österreichische Bischofskonferenz nimmt laut Kathpress der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky an der Gedenkveranstaltung teil. Er vertritt den Bischofskonferenz-Vorsitzenden, Erzbischof Franz Lackner, sowie Kardinal Christoph Schönborn, die sich derzeit beide bei der Welt-Synode in Rom befinden.

Terroristen hatten am Samstag im Auftrag der im Gazastreifen herrschenden Hamas ein Massaker unter israelischen Zivilist:innen in Grenzorten und auf einem Musikfestival angerichtet. Die Zahl der Toten liegt nach Armeeangaben bei mehr als 1.200. Mindestens 3.000 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Zahl der bei israelischen Gegenangriffen Israels im Gazastreifen getöteten Palästinenser stieg am Mittwoch nach palästinensischen Angaben auf mindestens 1.100. Über 5.300 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit.