Coronavirus-Test (Symbolbild).

APA - Austria Presse Agentur

Österreicher sind optimistisch, Corona gut zu überstehen.

68 Prozent der Österreicher sind optimistisch, Corona gut zu überstehen.

Von den Über-60-Jährigen - also in der Risikogruppe - sind 78 Prozent guter Dinge, von den Jüngsten (16 bis 29 Jahre) nur 58 Prozent. An weiteren Maßnahmen werden mehr Tests und Schutzausrüstungen sowie höhere Strafen und mehr Kontrollen bei den Ausgangsbeschränkungen gewünscht, ergab eine Umfrage des Linzer market-Instituts.

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Insgesamt sind 18 Prozent skeptisch, 13 Prozent unentschieden, was ihre persönliche Bewältigung der Krise angeht. Generell sind die Älteren optimistischer als die Jüngeren, 61 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, aber 70 Prozent der nächsten und 71 Prozent der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen sind optimistisch, Corona gut zu überstehen.

Mit dem Krisenmanagement Österreichs sind die meisten zufrieden: 70 Prozent der 1.000, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren am Montag online Befragten fanden, "Österreich macht es besser als die meisten anderen EU-Länder", 21 Prozent waren für "gleich gut", sieben Prozent wollten das nicht beurteilen und zwei Prozent meinten, Österreich gehe schlechter mit der Krise um als andere EU-Länder.

An weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erwarten sich die Österreicher - mehr als zwei Drittel - vor allem mehr Tests, gefolgt von mehr Schutzausrüstung in Krankenhäusern und Apotheken (59 Prozent). Die geltenden Ausgangsbeschränkungen werden gut geheißen: 55 Prozent wünschen sich höhere Strafen bei Missachtung, 52 Prozent stärkere Kontrollen.

Fast die Hälfte der Befragten hält die Schließung aller "nicht lebensnotwendigen" Unternehmen und Betriebe für eine gute Idee. Je rund ein Drittel befürwortete Einschränkungen im öffentlichen Verkehr, ganze Gemeinden bzw. Regionen unter Quarantäne zu stellen und eine totale Ausgangssperre, so dass niemand mehr - außer zum Einkaufen oder Arbeiten - das Haus verlassen darf.

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Am meisten bauen die Österreicher derzeit auf die Apotheken. Zwei Drittel der Befragten vertrauen der Leistungsfähigkeit der Apotheken voll und ganz, knapp dahinter der Lebensmittelhandel (65 Prozent) sowie Krankenhäuser und Ambulanzen (61). Polizei (58 Prozent), Energieversorger (57), Landwirtschaft (54) und Bundesheer (53) kommen noch vor den praktischen sowie niedergelassenen Ärzten und Organisationen wie Caritas, Rotes Kreuz und Diakonie (je 52 Prozent). Hier dürfte die üblich hohe "Patientenbindung" unter der augenblicklichen Situation etwas leiden, analysierte market.

Der Politik attestierten die Studien-Teilnehmer ein gutes Zeugnis, allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne). 61 bzw. 58 Prozent bewerteten ihren Umgang mit dem Virus mit "sehr gut", damit steigerte sich Kurz um drei, Anschober um zwei Prozentpunkte verglichen mit der Vorwoche. Die Bundesregierung insgesamt bekam von 53 Prozent ein "sehr gut".

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