Traktor in Parndorf von Zug erfasst: niemand verletzt

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Es gab eine Streckensperre in Richtung Wien, Slowakei und Ungarn. Die Passagiere wurden trotzdem vom Roten Kreuz betreut.

Ein Traktor ist am Donnerstag in Parndorf (Bezirk Neusiedl am See) von einem Zug erfasst worden. Dem Fahrer passierte nichts, nur der Motorbereich wurde beschädigt. 120 Passagiere, die sich in der Bahn befanden, blieben ebenfalls unverletzt und werden vom Roten Kreuz betreut bis die ÖBB für den Weitertransport sorgen, teilte die Landessicherheitszentrale Burgenland mit. Nähere Details zum Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt.

Die Alarmierung erfolgte um 11.00 Uhr am Vormittag. Der Traktor war auf den Gleisen im Bereich des alten Bahnhofs zu stehen gekommen. Der Fahrer soll - anders als laut den ersten Informationen - in dem Fahrzeug gesessen sein, als der Schnellzug in Richtung Wien dagegen krachte, erklärte der Kommandant der Feuerwehr Parndorf Stefan Wallentich gegenüber der APA. Die Fahrerkabine des Traktors blieb heil. Gemeinsam mit den Rettungskräften wurde der Zug evakuiert: "Es ist relativ glimpflich ausgegangen." Abgesehen vom Schock dürfte niemand gröbere Verletzungen davon getragen haben.

Die Strecke musste daraufhin in beide Richtungen gesperrt werden. In Richtung Bratislava und Nickelsdorf soll sie laut ÖBB in Kürze wieder freigegeben werden. Von Parndorf Richtung Bruck an der Leitha und Wien werde die Sperre aber voraussichtlich noch mindestens zwei Stunden dauern.

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