Es gibt fünf Angeklagte, unter ihnen ist Erik Prince, Blackwater-Gründer, Geschäftsmann und Intimus von Ex-US-Präsident Donald Trump. Das Quintett wird sich laut Verteidigung nicht schuldig bekennen. Fortgesetzt wird die Verhandlung am 14. Dezember.
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Kriegsmaterialgesetz
Kern des Vorwurfes ist, dass zwei zivile Agrarflugzeuge der Marke "Ayres Thrush" von Airborne-Mitarbeitern zu militärischen Maschinen umgebaut und ohne die dann erforderliche Bewilligung nach dem Kriegsmaterialgesetz ins Ausland gebracht worden sein sollen. Ein Flugzeug landete in Bulgarien, eines via Zwischenstopp Malta im Südsudan. Von Prince, der bis 2018 an Airborne über ein Unternehmenskonstrukt beteiligt gewesen war, und dem fünftangeklagten ausgebildeten Piloten und Berater soll der von der Verteidigung bestrittene Tatplan gekommen sein. Dieser lautete aus Sicht der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, die letztlich als Kriegsmaterial einzustufenden Maschinen gewinnbringend und unauffällig außer Landes zu schaffen. Im Fall eines Schuldspruchs drohen den Angeklagten bis zu drei Jahre Haft. Beantragt wurde auch die Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen die Airborne Technologies GmbH mit Sitz in Wiener Neustadt.