APA - Austria Presse Agentur

R20-Summit für Klimaschutz in Wien mit viel Prominenz

Arnold Schwarzenegger, Greta Thunberg, UNO-Generalsekretär Antonio Guterres - und jetzt auch noch NASA-Astronaut Scott Kelly sowie Hubert von Goisern: Der R20 Austrian World Summit am 28. Mai in Wien ist inzwischen zu einer der populärsten Plattformen für Klimaschutz geworden. "2019 ist das Thema Klimaschutz endlich im Bewusstsein vieler Menschen angekommen", sagte Organisatorin Monika Langthaler.

Der Summit von Schwarzenegger, der sich bewusst "außerhalb der Klima-Bubble" platziert, wird heuer auf zwei Bühnen stattfinden: In der Hofburg erörtern Politiker, Experten und Prominente mit den rund 1.200 Besuchern aus 30 Nationen das Thema "Klimafinanzierung". Dabei wird aber "nicht nur über die Zukunft unseres Planeten diskutiert, sondern gezeigt, was konkret schon alles möglich ist", hieß es seitens der Organisatoren. Dies wird auch anhand von zehn Best Practice-Beispiele vorgestellt.

Da der Ansturm auf die Karten für den Summit das Fassungsvermögen inzwischen weit übersteigt, haben die Organisatoren beschlossen, erstmals auch einen "Climate Kirtag" auf dem Wiener Heldenplatz zu veranstalten. "Arnold Schwarzenegger möchte möglichst viele Menschen für den Klimaschutz begeistern", sagte Langthaler. Einen weiteren Aufwind erhält die Veranstaltung natürlich auch von der von Thunberg initiierten "FridaysForFuture"-Bewegung. "Die jungen Leute sind ein wahrer Glücksfall für uns", meinte die Organisatorin.

Bei dem Kirtag werden dann ab 15.00 Uhr unter anderem bei freiem Eintritt etwa Conchita Wurst, Pizzera & Jaus und Hubert von Goisern auftreten. Schwarzenegger und Thunberg werden auf der Bühne Reden halten. Daneben gibt es aber auch jede Menge Info-Boxen zum Klimaschutz. Öko ist das Fest auch bei der Kulinarik: Es werden ausschließlich Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion verkauft. Zu erstehen sind erstmals auch Merchandise-Artikel - mit dem Erlös wird dann wiederum ein Klimaprojekt unterstützt. Der Kirtag wird von den Organisatoren bewusst positiv "und nicht als Trauerfall" ausgelegt.

Die Politik wird ebenfalls sehr stark vertreten sein. Zwar ist wegen der politischen Umständen nicht ganz klar, ob Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) oder Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) teilnehmen werden, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der auch den Ehrenschutz übernommen hat, wird aber auf jeden Fall kommen. International werden neben Guterres auch die Präsidenten aus Nepal, Ungarn, Mosambik, Ghana und Lettland sowie Minister aus Deutschland, Kenia und Mosambik den Summit besuchen.

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