APA - Austria Presse Agentur

Rumänischer Fernfahrer Fall Lucile vor Gericht

Mehr als sechs Jahre nach dem gewaltsamen Tod der französischen Austausch-Studentin Lucile K. in Kufstein muss sich am Dienstag der tatverdächtige 43-jährige Fernfahrer aus Rumänien am Landesgericht Innsbruck wegen Mordes verantworten. Der Rumäne war bereits im Dezember 2017 nach dem Sexualmord an einer 27-jährigen Joggerin in Deutschland zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

Die 20 Jahre alte französische Austausch-Studentin, die aus Lyon stammte und im Rahmen eines Auslandssemesters in Kufstein studiert hatte, war im Jahr 2014 getötet worden. Ihr Leiche war am 12. Jänner von Polizisten am Ufer des Inns entdeckt worden. Die Tatwaffe, eine Hubstange, wie sie zum Beispiel zum Anheben eines Lkw-Führerhauses genutzt wird, wurde schließlich im Inn gefunden.

Der Lkw-Fahrer war 2017 in Deutschland verhaftet worden. Maut-Abrechnungsdaten aus Kufstein und die Tatwaffe hatten die Ermittler letztendlich auf die Spur des Fernfahrers gebracht. Er soll die Tat an Lucile gegenüber einem psychiatrischen Gutachter in Deutschland gestanden haben.

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