Salzburger Autofahrer übersah im Starkregen Fußgänger

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Durch das Unwetter in der Nacht auf Sonntag hat in der Stadt Salzburg ein 24-jähriger Einheimischer einen Fußgänger am Zebrastreifen übersehen und mit seinem Wagen erfasst.

Die Sicht war für den Lenker durch den Starkregen laut Polizei so eingeschränkt, dass er den 35-Jährigen am Schutzweg zu spät bemerkt hatte. Das Unfallopfer wurde auf die Fahrbahn geschleudert und brach sich den linken Schienbeinkopf, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung.

Beim Fußgängerübergang in der Gaisbergstraße auf Höhe des Borromäum passierte gegen 22.30 Uhr das Unglück. Die Rettung brachte den verletzten 35-Jährigen in das UKH Salzburg. Ein Alkotest mit beiden Beteiligten verlief negativ (0,0 Promille).

Die schweren Unwetter bedeuteten vor allem für die Einsatzkräfte in Pfarrwerfen im Bezirk St. Johann im Pongau für zahlreiche Einsätze, wie das Landesfeuerwehrkommando mitteilte. Ab 19.00 Uhr sorgten bis Mitternacht umgestürzte Bäume und überflutete Keller für arbeitsreiche Nachtstunden. Bei einem Wohnhaus in Hanglage wurde ein Fenster eingedrückt und der Keller unter Wasser gesetzt. Im Ort dämmten die Florianis dazu mit Sandsäcken die übergehenden Gerinne und Bäche ein.

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