APA - Austria Presse Agentur

Salzburger "Nathan" zu Berliner Theatertreffen eingeladen

Ulrich Rasches Salzburger Festspiel-Inszenierung von Lessings "Nathan der Weise" ist zum 61. Berliner Theatertreffen eingeladen. Das gab die Jury, die heuer 690 Arbeiten in 82 Städten gesichtet hat, am Freitag bekannt. Ebenfalls in der Auswahl der zehn bemerkenswerten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist "Extra Life" von Gisèle Vienne, eine Koproduktion mit dem Tanzquartier Wien. Als einziges Haus zweimal vertreten ist die Schaubühne Berlin.

Seit Anfang des Jahres steht die Österreicherin Nora Hertlein-Hull an der Spitze dieser Bühnen-Leistungsschau, die heuer vom 2. bis zum 19. Mai geplant ist. Der Spielplan soll im April erscheinen. 43 Produktionen schafften es auf die Shortlist der Jury, die heuer aus Eva Behrendt, Janis El-Bira, Theresa Luise Gindlstrasser (bis Ende 2023), Valeria Heintges, Martin Thomas Pesl, Katrin Ullmann und Sascha Westphal bestand. Der Sichtungszeitraum erstreckte sich von 21. Jänner 2023 bis 17. Jänner 2024.

Die Juryauswahl der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen:

Stück

Regie

Theater

"Die Vaterlosen" von Anton Tschechow

Jette Steckel

Münchner Kammerspiele

"Riesenhaft in Mittelerde" nach J. R. Tolkien

Nicolas Stemann / Stephan Stock / Florian Loycke / Der Cora Frost

Schauspielhaus Zürich, Theater HORA, Das Helmi Puppentheater

"Bucket List" von Yael Ronen

Yael Ronen / Shlomi Shaban

Schaubühne Berlin

"Macbeth" von William Shakespeare

Johan Simons

Schauspielhaus Bochum

"Laios. ANTHROPOLIS II" von Euripides / Roland Schimmelpfennig

Karin Beier

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

"The Silence" von Falk Richter

Falk Richter

Schaubühne Berlin

"ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM" von Werner Schwab

Rieke Süßkow

Staatstheater Nürnberg

"Extra Life" von Gisèle Vienne

Gisèle Vienne

DACM / Compagnie Gisèle Vienne in Koproduktion u.a. mit Tanzquartier Wien

"Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing

Ulrich Rasche

Salzburger Festspiele

"Die Hundekotattacke"

Walter Bart

Theaterhaus Jena / Wunderbaum