APA - Austria Presse Agentur

Schlagabtausch der Großmächte bei Sicherheitskonferenz

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird am Samstag ein politischer Schlagabtausch der atomaren Großmächte erwartet.

Die Außenminister der USA, Russlands und Chinas werden am Vormittag in München reden. Zudem wird erwartet, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sein Angebot an die anderen Europäer präzisieren wird, möglicherweise unter den französischen Atomschild zu schlüpfen.

Am Freitag hatte der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Sicherheitskonferenz, an der Dutzende Regierungschefs, Außen- und Verteidigungsministern teilnehmen, mit scharfer Kritik an den ständigen Vertretern des UN-Sicherheitsrates eröffnet. Er warf vor allem den USA, Russland und China vor, mit nationalem Egoismus die internationale Weltordnung zu zerstören.

Am Rande des Sicherheitskonferenz werden am Samstag eine Fülle von bilateralen Treffen zu Themen wie Syrien, Libyen oder Afghanistan erwartet. Auch die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wird auftreten. Am Nachmittag wird es neben der Zukunft der NATO auch um die Frage gehen, wie die Spannungen in der Golfregion entschärft werden können. Erwartet werden dazu etwa die Außenminister des Iran und Saudi-Arabiens.

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