Schon mehr als 10.000 Häuser in Russland überflutet

Flusspegel binnen weniger Stunden um mehrere Meter gestiegen
In Russland sind nach Behördenangaben mehr als 10.400 Wohngebäude durch den über die Ufer getretenen Fluss Ural überschwemmt worden.

Betroffen seien 39 Regionen, teilte das Katastrophenschutz-Ministerium mit. Der Pegel des Urals war infolge einer schnellen Schneeschmelze an manchen Stellen am Freitag binnen weniger Stunden um mehrere Meter gestiegen. In der von Moskau rund 1.800 Kilometer östlich entfernten Stadt Orsk sei ein Damm gebrochen. 

Überschwemmungen gab es Berichten zufolge auch in Sibirien, der Wolga-Region und in Zentral-Russland. Der Ural gehört zu den größten Flüssen Europas. Er fließt vom Ural-Gebirge bis zum Kaspischen Meer.

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