Seit der Corona-Krise gibt es einen regelrechten Fußmarscheifer.

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Umsatz bei Schutzmasken in der Coronakrise boomt

Das Geschäft mit Schutzmasken in der Corona-Kise boomt.

Von Jänner bis Ende Mai sind Umsätze und Preise von Atem- und Mundschutz rasant gestiegen, wie aus Daten des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervorgeht. Den stärksten Umsatzzuwachs mit nahezu 14.200 Prozent gab es demnach beim Verkauf im Großhandel. Der Preis pro Schutzmaske erhöhte sich dort im Schnitt um rund 509 Prozent.

Auch die Lebensmittel- und Drogeriemärkte verzeichneten mit knapp 8000 Prozent ein starkes Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei Preiserhöhungen um etwa 254 Prozent.

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"Schutzmasken sind in Windeseile aus der Nische für spezielle Anwendungsfälle zum neuen Alltagsprodukt geworden", sagte Bettina Arleth, Handels-Expertin bei Nielsen, der Deutschen Presse-Agentur. Grund für das enorme Plus sei die Verfügbarkeit im April, aber auch der Preisanstieg durch die hohe Nachfrage. Der Mundschutz sei bis zur Corona-Pandemie vor allem von staubgeplagten Handwerkern oder im medizinischen Bereich genutzt worden - heute sehe die Welt ganz anders aus, sagte Arleth.

Die geringste Umsatzsteigerung gab es bei Baumärkten (plus 99,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank hier der Durchschnittspreis sogar (minus 46,4 Prozent). Das hat laut Nielsen vor allem mit der Erweiterung des Sortiments um einfachere und damit günstigere Schutzmasken zu tun. Dadurch verringerte sich der durchschnittliche Einzelpreis.

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