Nach Starkregen: Situation in Vorarlberg beruhigt sich langsam

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In Vorarlberg gab es 17 Einsätze in den vergangenen 24 Stunden. Das Chaos wird nun beseitigt.

Nach einem ereignisreichen Wochenende für die Feuerwehren wegen des Starkregens hat sich die Lage in Vorarlberg inzwischen offenbar weiter beruhigt. Zwar regnete es auch am Montag noch teilweise kräftig, in den vergangenen 24 Stunden habe man aber nur mehr 17 neue Einsätze gezählt, bisher alles kleinere, hieß es am Montagvormittag in der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch.

Der Großteil der Einsätze konzentrierte sich wieder auf das untere Rheintal und den vorderen Bregenzerwald. In der vergangenen Nacht blieb es weitgehend ruhig. Zum Teil seien Sandsäcke nachgefordert worden, in Langen bei Bregenz drohte etwa ein Wassereinbruch in ein Gebäude.

Es kam aufgrund der gesättigten Böden zu kleineren Hangrutschungen, Wasser musste aus Kellern und Garagen gepumpt werden. Zahlreiche Flüsse und Bäche führten nach wie vor Hochwasser und standen deshalb weiter unter Beobachtung. Positiv hätten sich vereinzelte Regenpausen ausgewirkt, zudem ist Wetterbesserung angesagt.

Der Wasserstand des Bodensees lag beim Pegel Bregenz laut Angaben des Landes am Montag bei 477 Zentimetern, er legte somit binnen einer Woche um 71 Zentimeter zu und führte zweijährliches Hochwasser. Damit der Pegel nur um einen Zentimeter steigt, sind 5,4 Millionen Kubikmeter Wasser nötig. Diese Zunahme entspricht also rund 383,4 Millionen Kubikmetern - zum Vergleich: der Neusiedler See fasst bei mittlerem Wasserstand rund 320 Millionen Kubikmeter Wasser.

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