APA - Austria Presse Agentur

US-Regierung schickt Städten PolizistInnen gegen Gewalt

Die US-Regierung verlegt wegen eines Anstiegs der Gewaltkriminalität zusätzliche Sicherheitskräfte des Bundes in drei Großstädte.

Nach Detroit sollen zusätzlich 42 Beamte entsandt werden, nach Cleveland und Milwaukee jeweils mehr als 25 zusätzliche Beamte. Sie gehören zur Bundespolizei FBI und zur Drogenfahndung (DEA) und sollten die Einsätze von Sicherheitskräften vor Ort verstärken. "Die grundlegendste Verantwortung der Regierung ist es, die Sicherheit unserer Bürger zu gewähren", erklärte Justizminister William Barr. Im Rahmen des nach einem Opfer benannten Einsatzes "Operation Legend" hat das Justizministerium seit Anfang Juli demnach bereits Verstärkung in die Städte Kansas City, Chicago und Albuquerque entsandt.

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Die von US-Präsident Donald Trumps Regierung betriebene Verlegung von Kräften des Bundes ist umstritten. Die Demokraten werfen dem Republikaner vor, das Thema Sicherheit für seinen Wahlkampf zu missbrauchen. Trump bewirbt sich im November um eine Wiederwahl.

Der umstrittene Einsatz von Bundespolizisten in der US-Stadt Portland wird hingegen beendet. Die Beamten würden ab Donnerstag schrittweise abgezogen, erklärte die Gouverneurin des Westküsten-Staates Oregon, Kate Brown, am Mittwoch. Bundespolizisten hatten sich in der Stadt in den vergangenen Wochen immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen mit Demonstranten geliefert.

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