APA - Austria Presse Agentur

Viel weniger rasch wachsende Firmen in der Coronakrise

Im Coronajahr 2020 ist die Zahl rasch wachsender Firmen in Österreich eingebrochen. Im Vorjahr gab es 3.075 Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten, deren Mitarbeiterzahl binnen dreier Jahre um 10 Prozent anwuchs. Und das waren um 21,3 Prozent weniger, als im Vor-Coronajahr 2019 mit 3.906 schnell wachsenden Firmen. Das besagen am Donnerstag veröffentlichte vorläufige Daten der Statistik Austria. Vor allem in den von Corona betroffenen Branchen gab es riesige Einbrüche.

Die größten Rückgänge bei den schnellwachsenden Unternehmen gab es laut der Statistikbehörde in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie (-65,4 Prozent), Kunst, Unterhaltung und Erholung (-51,4 Prozent) sowie bei den sonstigen Dienstleistungen (-36,1 Prozent) verzeichnet. Zuwächse gab es hingegen in den Bereichen Energieversorgung (+50,0 Prozent), Finanz- und Versicherungsleistungen (+33,3 Prozent) sowie Wasserversorgung und Abfallentsorgung (+26,1 Prozent), diese sind allerdings in Absolutwerten auf sehr geringem Niveau.