APA - Austria Presse Agentur

Zugunglück im Iran forderte mehrere Todesopfer

Bei einem Zugsunglück im Iran sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.

Etwa ein Dutzend weitere PassagierInnen seien bei dem Unfall nahe der Stadt Tabas verletzt worden, sagte ein Eisenbahnsprecher dem Staatsrundfunk Irib am Mittwoch. Demnach war der Zug auf der Strecke zwischen der Pilgerstadt Mashhad und der Wüstenstadt Yazd entgleist. Es werde eine höhere Opferzahl befürchtet, hieß es. Die genaue Ursache war zunächst unklar.

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Bilder der iranischen Nachrichtenagentur Isna zeigten entgleiste Waggons inmitten von Staub. Rettungskräfte eilten zu dem Unglücksort etwa 50 Kilometer außerhalb von Tabas. Auch Hubschrauber waren im Einsatz, um Schwerverletzte zu retten. Mehrere Hundert Passagiere sollen im Zug gewesen sein. Fünf der sieben Waggons sprangen nach Angaben der nationalen Hilfs- und Rettungsorganisation aus dem Gleis.

Das Unglück erinnert an eine schwere Zugkatastrophe 2016, als im Nordosten Irans Dutzende Menschen getötet und verletzt wurden. Damals wurden die Rettungsarbeiten auch dadurch erschwert, dass der Unglücksort in einer abgelegenen Region lag. Der schwerste Bahnunfall im Iran ereignete sich 2004, als ein mit Chemikalien beladener Güterzug bei Nishabur explodierte und mehr als 300 Menschen in den Tod riss.