APA - Austria Presse Agentur

Wärme, Wind und Regen setzen Wiener Eistraum zu

Die ungewöhnlich hohen Plustemperaturen der vergangenen Tage bringen die Organisatoren des Wiener Eistraums vor dem Rathaus gehörig ins Schwitzen. Die Wärme in Kombination mit Wind und Regen setzen dem spiegelglatten Untergrund derzeit nämlich stark zu. Deshalb mussten die 880 Quadratmeter große Eislaufterrasse "Sky Rink" und die dorthin führende Rampe vorübergehend gesperrt werden.

"18 Grad Celsius Anfang Februar, Starkregen und Sturm machen heuer den Start in die Semesterferien am Wiener Eistraum zu einer Herausforderung", bedauerte das Stadt Wien Marketing als Veranstalter am Montag. Man werde sich aber so schnell nicht geschlagen geben. "Und so wird unter Einsatz von langjähriger Erfahrung, großem Können und moderner Technik versucht, das Eislaufvergnügen auf dem Rathausplatz bestmöglich aufrecht zu erhalten", wurde versprochen.

Dennoch: Die am Sonntag verhängte Sperre der 120 Meter langen Rampe und des Oberdecks bleiben bis auf weiteres aufrecht, sagte eine Sprecherin auf APA-Nachfrage. Wann sie wieder befahrbar sind, hänge von der Wetterentwicklung ab. Die große Fläche vor dem Rathaus und der Traumpfad, der sich durch einen Teil des Rathausparks schlängelt, seien aber geöffnet. Einen vergünstigten Eintritt gibt es trotz Einschränkungen nicht. Man informiere an den Kassen und online über die zwischenzeitlichen Einschränkungen, betonte die Sprecherin. Dann könne jeder für sich entscheiden, ob er oder sie ein Ticket lösen möchte.

Am Dienstag müssen Schlittschuhläufer allerdings tagsüber komplett auf das Eisvergnügen in der City verzichten. Denn aufgrund der angesagten Sturmwarnung bleibt der gesamte Platz bis voraussichtlich 18.00 Uhr gesperrt. Folglich muss auch die - namentlich eigentlich passende - Veranstaltung "Heiß am Eis" abgesagt werden. Sie hätte am Dienstag ab 14.00 Uhr als Unterhaltungsevent mit der ehemaligen Profi-Eisläuferin Claudia Kristofics-Binder stattfinden sollen. Ein Ersatztermin werde derzeit gesucht, hieß es.

Um die Eisfläche halbwegs stabil zu halten, drehen die Eismaschinen vor dem Rathaus derzeit Extrarunden. Das Problem seien aber nicht nur die frühlingshaften Temperaturen tagsüber. Auch die fehlende Kälte in der Nacht mache das Präparieren schwierig, erklärte die Sprecherin. Dazu komme der warme Regen, der in das Eis eindringe, sowie der starke Wind, der die oberste kühle Schicht mit warmer Luft regelrecht wegblase.

Schon ab der Wochenmitte sollte es in Wien dann wieder deutlich kühler sein. Der Wiener Eistraum hat bis 1. März geöffnet.

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