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Neue Wiener Gastro-Initiative will Wegfall der Sperrstunde

Eine neue Initiative prominenter Wiener GastronomInnen drängt auf den Wegfall der Sperrstunde.

"Ein Beibehalten der Sperrstundenbeschränkung verschärft die wirtschaftliche Situation dramatisch", heißt es in dem Schreiben an Bundes- und Wiener Landesregierung. Ein rasches Aufheben der Corona-Öffnungszeitregelung sei unabdingbar. Darüber hinaus will die Initiative ein Bekenntnis von der Politik, die Gastronomie nach der Corona-Pandemie wiederaufleben zu lassen.

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Unter den rund 60 Unterzeichnern sind prominente Gastronomen wie Fabio Giacobello vom Fabios, Christina Hummel vom Cafe Hummel, Peter Friese vom Schwarzen Kameel, Hans Figlmüller, Ossi Schellmann von der Summer Stage, Motto-Betreiber Bernd Schlacher sowie mehrere bekannte Bars und Clubs der Wiener Lokalszene und vier Hotels, darunter das Sacher und Ritz Carlton.

Mit der Initiative "Vereinigte Gastro Wien" wenden sie sich an die Politik, "um gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir in Wien wieder Optimismus fördern und Lust auf Geselligkeit und Gesellschaft, "Lust auf Stammtisch statt Facebook" machen können". Die "Orte der Gastlichkeit" seien in hoher Zahl in ihrer Existenz gefährdet, "es droht rund einem Drittel von uns die Insolvenz und damit das Schließen des Betriebes".

Die Gastronominnen und Gastronomen ersuchen Bundes- und Landespolitik um ein Treffen, "um jene Rahmenbedingungen zu erarbeiten, die uns ein "Weitermachen" ermöglichen und die weitere Existenz vieler Gastronomiebetriebe rettet". Die "Vereinigte Gastro Wien" sieht sich als unabhängige Gastronomie-Bewegung der Bundeshauptstadt.