Wiener Linien: Ticketangebot bei Zeitkarten vereinheitlicht

Teilsperre der U4 im Mai.
Betroffen sind 7- bzw. 31-Tage-Tickets. Die Änderung tritt ab 1. Juli in Kraft.

Die Wiener Linien haben angekündigt, dass mit 1. Juli das Ticketangebot bei Zeitkarten vereinheitlicht wird. Ab diesem Zeitpunkt werden die seit 2022 nur digital erhältlichen 7- und 31-Tage-Tickets künftig auch als übertragbare Tickets aus Papier erhältlich sein werden. Sie ersetzen die bestehenden Wochen- und Monatskarten, hieß es in einer Aussendung am Dienstag.

Fahrgäste können nun den Gültigkeitszeitraum frei wählen, da die neuen Tickets ab der Entwertung 7 bzw. 31 Tage und nicht nach Kalenderwochen oder Monaten gültig sind. Nach der Einführung des 24-Stunden-Tickets wurde eine klare Präferenz zu diesem Ticket gemessen, weshalb ab 1. Juli das Ticket 1 Tag Wien und die 8-Tage-Klimakarte nicht mehr angeboten werden.

Im Zuge der Vereinheitlichung werden auch die Preise der 7- bzw. 31-Tage-Tickets leicht angepasst. So wird das 7-Tage-Ticket ab 1. Juli 22,60 Euro kosten bzw. 19,70 Euro sind für die digitale, personalisierte Variante zu zahlen. Das übertragbare 31-Tage-Ticket wird zukünftig 58,70 Euro kosten, während das personalisierte 31-Tage-Ticket unverändert um 51 Euro zu haben ist.

Die preisliche Differenz zwischen übertragbaren und personalisierten Tickets wird mit der zusätzlichen Möglichkeit erklärt, das Ticket an andere Fahrgäste zu übertragen. Die Jahreskarte ist weiterhin um 365 Euro erhältlich, auch die Preise für alle weiteren Tickets (Einzelfahrscheine und Zeitkarten für 24, 48 und 72 Stunden) bleiben unverändert.

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