APA - Austria Presse Agentur

Willi "offen" in grüner Spitzenkandidaten-Frage

Innsbrucks Grünen-Bürgermeister Georg Willi hat sich "offen" gezeigt, wer die Grünen in die kommende Nationalratswahl führen soll. "Wir haben jedenfalls drei super Leute.

Das werden die kommenden Monate zeigen", sagte Willi im APA-Gespräch und nannte neben Vizekanzler Werner Kogler auch Justizministerin Alma Zadić und Verkehrsministerin Leonore Gewessler. Auf die Frage, wen der drei er für am besten halte: "Ich kann das heute nicht sagen. Jeder hat unheimliche Stärken."

Für dich ausgesucht

Die Spitzenkandidaten-Frage würde von den Grünen "basisdemokratisch entschieden", sah Willi Kogler, der sich erneut bewerben will, als nicht gesetzt an. Gleichzeitig lobte der Stadtchef aber auch den Vizekanzler: "Er ist eine Mischung zwischen Zielstrebigkeit und jemandem, der gut erklären und die Leute mitnehmen kann." Die Grünen müssten jedenfalls im Wahlkampf "selbstbewusster unsere Erfolge verkaufen" und sagen: "Das gibt es nur, weil es die Grünen gibt." Die Öko-Partei sei "die einzige Kraft, die etwa im Bereich des Klimawandels bereit ist, die mutigsten Schritte zu setzen."

Für dich ausgesucht

In puncto möglicher Koalitionen unter grüner Beteiligung wollte sich der Stadtchef, der am 14. April eine Gemeinderatswahl zu schlagen hat, nicht festlegen. Es sei sowohl eine "Mitte-Links"-Koalition mit der SPÖ und den NEOS möglich als auch eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der ÖVP, wenngleich dann wohl aus arithmetischen Gründen nicht mehr in einer Zweierkoalition. Er habe hier kein Präferenz, es werde darum gehen, mit welchen Partnern die für die Grünen wichtigen Ziele, vor allem in Hinblick auf die "Energiewende", umzusetzen seien.