APA - Austria Presse Agentur

Witwe eines getöteten Promi-Wirtes wegen Mordes vor Gericht

Die Witwe eines getöteten Promi-Skihüttenwirtes im Pongau muss sich ab Montag in einem dreitägigen Prozess am Landesgericht Salzburg wegen des Vorwurfs des Mordes verantworten. Die 30-Jährige soll am 3. März 2019 ihrem 57-jährigen Mann einen Stich mit einem Küchenmesser in den Oberkörper versetzt haben, der Mann verblutete. Der Verteidiger spricht von einem tragischen Unfall.

Zu dem Vorfall kam es bei einem nächtlichen Streit des Paares in der Küche in einem Betrieb des prominenten Gastronomen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tatvorsatz der Ehefrau aus. Einem gerichtsmedizinischen Gutachten zufolge waren die beiden alkoholisiert, der Wirt hatte zudem Kokain im Blut. Laut Verteidiger Kurt Jelinek habe die Frau das Messer in der Hand gehalten, als ihr Mann sie zu ihm herangezogen habe. Sie habe nicht gemerkt, dass er vom Messer verletzt worden sei, begründete der Anwalt, warum die Frau seiner Ansicht nach unschuldig sei.

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