Zusammenstöße bei "Gelbwesten"-Protesten in Toulouse

Bei Protesten der "Gelbwesten"-Bewegung ist es am Samstag in der südwestfranzösischen Stadt Toulouse zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Es habe Festnahmen gegeben, bestätigte die Polizei. Der Nachrichtensender Franceinfo meldete, dass die Polizei auf Demonstranten losgegangen sei und Tränengas eingesetzt habe. Protestler hätten einen geparkten Anhänger in Brand gesetzt.

In Paris blieben die Proteste zunächst ruhig, die Polizei meldete aber 15 Festnahmen und 5.885 Personen- und Fahrzeugkontrollen. Die Proteste richteten sich auch gegen ein neues Gesetz, das der Polizei mehr Durchgriffsrechte im Umfeld von Demonstrationen verleiht. Es beinhaltet auch ein Vermummungsverbot mit Gefängnisstrafen von bis zu einem Jahr für Personen, die bei Demonstrationen ohne einen legitimen Grund ihre Gesichter verhüllen.

Die "Gelbwesten"-Proteste hatten im November als Reaktion auf geplante Benzinpreiserhöhungen begonnen. Den Namen haben die Demonstranten von den Warnwesten, die viele von ihnen tragen. Inzwischen richten sich die Demonstrationen auch allgemein gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron.

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