"Beach Boy" Brian Wilson an neurokognitiver Störung erkrankt

81-Jähriger wird unter neue Vormundschaft gestellt
Der "Beach Boy" Brian Wilson (81) ist an einer "neurokognitiven Störung wie Demenz" erkrankt und soll nach dem Tod seiner langjährigen Ehefrau im Jänner nun unter neue Vormundschaft gestellt werden. Zwei langjährige Vertreter der Familie würden diese Rolle künftig übernehmen, hieß es in einer Mitteilung, die auf Wilsons Webseite veröffentlicht wurde.

"Diese Entscheidung wurde getroffen, damit es keine extremen Veränderungen im Haushalt gibt und Brian und die zu Hause lebenden Kinder zu Hause bleiben können und sich dort um sie gekümmert wird", hieß es in der Mitteilung. "Brian wird die Gesellschaft all seiner Familienmitglieder und Freunde genießen können, weiter an aktuellen Projekten arbeiten und an jeglichen Aktivitäten seiner Wahl teilnehmen können." In einer entsprechenden gerichtlichen Mitteilung hieß es dem Magazin "People" zufolge, dass Wilson an einer "neurokognitiven Störung wie Demenz" erkrankt sei.

Ende Jänner war Wilsons Ehefrau Melinda Ledbetter im Alter von 77 Jahren gestorben. Gemeinsam hatte das Paar fünf Kinder adoptiert, zudem hatte Wilson zwei Kinder aus einer vorherigen Ehe. Wilson war mit der Band The Beach Boys und Hits wie "Surfin' U.S.A." weltweit berühmt geworden. Mit "Pet Sounds" gelang 1966 nach Ansicht vieler Kritiker das "beste Popalbum des 20. Jahrhunderts". Sogar Paul McCartney sagte einmal, dass ihn das Album zum Beatles-Meisterwerk "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" inspiriert habe.

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