Bushido zahlte Delfintherapie für Extrem-Frühchen Frieda

Rapper Bushido fühlt sich an eigene Familiengeschichte erinnert
Der Rapper Bushido (45) hat einer deutschen Familie aus Mecklenburg-Vorpommern 19.000 Euro überwiesen, damit diese für ihre vier Jahre alte Tochter eine Delfintherapie in der Karibik bezahlen kann.

"Friedas Therapie wurde von Bushido bezahlt", schreibt die Familie auf der Internetplattform "Gofundme.com", wo sie um Spenden für die delfingestützte Therapie für das Extrem-Frühchen Frieda geworben hatte. Der Rapper bestätigte das am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Kind war nach Angaben der Familie zusammen mit seinem Zwillingsbruder in der 22. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen. Der Bub überlebte nicht. Frieda habe oft operiert werden müssen und habe viele Einschränkungen.

Deshalb setzen die Eltern auf die Behandlung in der Karibik. "Durch die Therapie mit Delfinen kann ich bis zu vier Mal schneller und in größerer Intensität lernen! Ich bin mir sicher, das wird mir helfen laufen und sprechen zu lernen", schreiben sie im Namen ihrer Tochter auf der Internetseite weiter.

Dem Bericht zufolge hat sich Bushido durch die Geschichte der Familie aus Bobitz an das Schicksal seiner eigenen Familie erinnert gefühlt, und deshalb hätten er und seine Frau Kontakt zu der Familie aufgenommen. Seine Frau hatte demnach während der Drillingsschwangerschaft schon in der 17. Woche einen Blasensprung. Die Drillingsmädchen waren in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. "Die schwierige Schwangerschaft und die Angst um die Kinder hat mich sehr mitgenommen. Ich bin in Depressionen verfallen und war in Therapie", sagte der Musiker der "Ostseezeitung".

Der Rapper ist derzeit auf Deutschlandtour - mit dabei sind seine Frau, seine sieben Kinder und eine Nanny. Sie leben gemeinsam in Tourbussen.

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