"Citadel"-Star Madden will nicht mehr über James Bond reden

Zukunft als 007? Die Gegenwart heißt "Citadel"
Der britische Schauspieler Richard Madden ("Game Of Thrones") will nicht mehr über Spekulationen sprechen, wonach er der nächste James-Bond-Darsteller werden könnte. "Ich glaube, die Gerüchteküche kocht jetzt seit einer Weile", sagte der 36-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in London. "Es ist jetzt vollkommen außerhalb meiner Kontrolle. Ich finde, ich habe genug dazu gesagt."

Hintergrund: In der neuen Thrillerserie "Citadel", die beim Streamingdienst Amazon Prime läuft, spielt Madden einen coolen Geheimagenten. Die James-Bond-Produzenten wollen die Rolle von 007 nach dem Abschied von Daniel Craig neu besetzen. Obwohl die Suche laut Produzentin Barbara Broccoli noch nicht begonnen hat, wird Madden in britischen Medien immer wieder als Kandidat gehandelt.

Ganz abgeneigt wäre der Schauspieler, der wie Ur-Bond Sean Connery Schotte ist, wohl nicht. 2018 hatte er im Interview des Magazins "GQ" gesagt, er fühle sich geschmeichelt, zumal er selbst Bond-Fan sei. "Es ist großartig, dafür in Betracht gezogen zu werden", so Madden, der sich ansonsten zurückhaltend äußerte. "Ich will nichts verhexen, indem ich irgendwas sage. Ich glaube, das ist wie ein Fluch."

In "Citadel" spielt Madden den Spion Mason Kane, dessen Erinnerungen gelöscht wurden. Nach Jahren wird er von seinem früheren Arbeitgeber reaktiviert, um die Welt gemeinsam mit der Agentin Nadia Sinh (Priyanka Chopra) vor einer Katastrophe zu beschützen. "Citadel" gilt als eine der bisher teuersten Serienproduktionen.

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