APA - Austria Presse Agentur

Debüt von The Last Dinner Party - Die nächste Supergroup?

Die renommierten Brit Awards werden erst Anfang März vergeben, aber längst steht fest, dass The Last Dinner Party bei der diesjährigen Preisverleihung die Auszeichnung in der Kategorie "Rising Star", also als beste Nachwuchskünstlerinnen, erhalten. Am Freitag erscheint das Debütalbum der fünf jungen Frauen, "Prelude To Ecstasy". Am 26. Februar gastiert die Formation in der Grellen Forelle in Wien, das Konzert ist ausverkauft.

Die Londoner Indie-Rockband trat bereits im Vorprogramm der Rolling Stones, von Lana Del Rey und bei großen Festivals wie dem berühmten Glastonbury auf. Im vergangenen Jahr war ihre Single "Nothing Matters" eine Art Überraschungshit in Großbritannien.

The Last Dinner Party, das sind Sängerin Abigail Morris, Leadgitarristin und Flötistin Emily Roberts, die auch Mandoline spielt, Gitarristin Lizzie Mayland, Keyboarderin Aurora Nishevci und Bassistin Georgia Davies. Schlagzeugerin Rebekah Rayner gehört bislang nur bei Konzerten zur Besetzung. Die Musik von The Last Dinner Party lässt sich am besten als theatralischer Gitarrenrock voller kräftiger Melodien und Harmonien beschreiben - mit einem Hauch von Nostalgie und Elementen des Barocks. Manche sprechen auch von Artrock.

"Nothing Matters" erinnerte ansatzweis an Abba. Bei "Caesar On A TV Screen" oder "Sinner" kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Morris und Co. in ihrer frühen Jugend, die noch nicht allzu lange her sein kann, eine breite musikalische Palette von Kate Bush über Siouxsie And The Banshees bis zu Sparks und Queen gehört und dabei die Dramen von Shakespeare gelesen haben. Auch optisch haben The Last Dinner Party ein Faible für das Theatralische, für spektakuläre Kostüme und lange Kleider aus einer anderen Zeit.

(S E R V I C E - www.thelastdinnerparty.co.uk)