"Goldene Lola" für unverfilmtes Drehbuch von Sandra Schröder

Schröder wurde für "Als Bestie bin ich aufgewacht" ausgezeichnet
Die Autorin und Regisseurin Sandra Schröder (37) ist mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2024 ausgezeichnet worden. Die "Goldene Lola" für das beste unverfilmte Drehbuch ging am Freitag in Berlin am Rande der Berlinale an Schröders Drehbuch "Als Bestie bin ich aufgewacht". Der seit 1988 verliehene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich sind Fördermittel von bis zu 20.000 Euro für die Fortentwicklung vorgesehen.

Sandra Schröder, geboren 1986 in Friedberg, aufgewachsen in Fulda, studierte Drehbuch an der Internationalen Filmschule Köln. In "Als Bestie bin ich aufgewacht" gehe es "um ein Mädchen, das zu ihrem Vater ziehen muss, weil die Mutter gestorben ist. Diesen Vater kennt sie nicht. Er ist wahnsinnig distanziert und kalt zu ihr. Er steht auf Regeln und es ist alles wahnsinnig gruselig", sagte Schröder dem NDR. Aus Sicht der Jury schildert das Drehbuch "eine beeindruckende Erzählung über die Überlebens- und Anpassungsfähigkeit des Menschen in feindlicher Umgebung".

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