Julian Zietlow zieht auf Instagram über Leni & Heidi Klum her

Julian Zietlow: Der Influencer machte sexistische Bemerkungen über Leni Klum. Dafür hagelte es auf Instagram ordentlich Kritik.
Auf Instagram machte Julian Zietlow sexistische Bemerkungen über Leni Klum. Dafür hagelte es Kritik.

Was hat sich Influencer Julian Zietlow nur dabei gedacht? Der 38-Jährige sorgt in letzter Zeit für immer mehr Schlagzeilen mit seinem Privatleben und kuriosen Instagram-Postings. Am 24. Mai postete er unter anderem in seine Story, wie Pärchen mit der sexuellen Vergangenheit ihrer Partner:innen umgehen. Und dabei bringt er plötzlich Heidi Klums Tochter Leni ins Spiel. 

Sexistische Bemerkungen über Model Leni Klum

Julian Zietlow schreibt in eine Story, dass einige Frauen froh darüber sein würden, wenn sich ihr "Mann ausgelebt hat". Dabei bezieht er sich vor allem auf das sexuelle Verhalten des Partners. Laut dem Influencer würden vor allem Frauen in der Beziehung die Kinder über sich selbst stellen und das Liebesleben vernachlässigen. "Brauch man(n) dann diesen widerlichen Scheiß nicht mehr, ja?", schreibt Zietlow und bezieht sich dabei vermeintlich auf Sex in Partnerschaften. Anschließend betont er, dass Männer wohl gerne den Po von Leni Klum "essen" würden. 

Sogar in seinen Feed postet Zietlow noch zwei Screenshots von Leni Klums Instagram-Profil. Eines zeigt ein Foto mit ihrer Mutter Heidi beim Fotoshooting für die Unterwäschemarke Intimissimi. Dazu schreibt der Influencer: "Heilige Mutter Maria Gottes … Jesus, Maria und Joseph … Ali Baba und die 40 Räuber zusammen … bitte vervollständigt meinen Satz in den Kommentaren, was ich gerne machen würde: STRAIGHT …"

Die Follower:innen kommentierten unter das Posting, dass sie die Klum-Frauen in eine "Anstalt" oder ins "Gefängnis" schicken würden. Julian Zietlow postete ein weiteres Foto von Leni Klum und kommentierte: "Hmmm nicht mein Geschmack … einfach zu jung … stimmt’s Männer?"

Julian Zietlow kassiert Kritik auf Instagram

Während manche Follower:innen die Postings über das Klum-Mutter-Tochter-Duo fleißig kommentierten, hagelte es auch viel Kritik. "Dieser Post ist mal wieder das beste Beispiel dafür, dass das in den Storys alles nur pseudo-spirituelles Gelaber ist. Alter, du willst FÜHLEN? Geh nach Thailand und lebe ein Jahr mit den buddhistischen Mönchen. Was du hier machst, ist pubertärer Mist, mehr nicht", schrieb eine Nutzerin. "Sexuelle Belästigung im Internet ist und bleibt sexuelle Belästigung", kommentierte eine weitere Instagram-Userin.  

Unzählige User:innen erinnerten den Influencer daran, dass er selbst Vater von zwei Töchtern ist. "Das ist so eklig. Stell dir vor, deine Töchter werden später von so alten Knackern sexualisiert. Warum macht man sowas?!", schrieb eine weitere Nutzerin. In unzähligen Kommentaren wird erwähnt, dass Zietlows Postings wohl nicht ohne rechtliche Folgen bleiben werden und er von der Klum-Familie verklagt werden könnte. 

Weder Heidi noch Leni Klum haben sich bisher zu den Postings geäußert. 

Wer unter (Cyber-)Mobbing leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefo

nseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen oder Beratungsstellen.

Mehr Informationen findest du auch unter saferinternet.at.

Wer Erfahrungen mit Gewalt oder sexuellen Übergriffen erlebt oder in der Vergangenheit erlebt hat, kann sich kostenlos und anonym an die Frauenhelpline gegen Gewalt 0800/222-555, www.frauenhelpline.at, an die Onlineberatung für Mädchen und Frauen im HelpChat, www.haltdergewalt.at, an die Frauenhelpline für gehörlose Frauen, www.oegsbarrierefrei.at/bmf/hilfseinrichtungen/ oder an die Männerberatungsstelle unter 0720 / 70 44 00, https://www.maennerinfo.at wenden.

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