Latin Grammys werden 2023 erstmals in Europa vergeben

Der uruguayische Musiker Jorge Drexler räumte im Vorjahr die meisten Preise ab
Die Latin Grammy Awards werden dieses Jahr in Spanien und damit erstmals außerhalb der USA vergeben.

Die Verleihungszeremonie werde im November in Andalusien stattfinden, teilte der regionale Ministerpräsident Juan Manuel Moreno am Mittwoch mit. Der genaue Austragungsort wurde noch nicht bestimmt. Als große Favoritin gilt nach Medienberichten aber die Regional-Hauptstadt Sevilla.

Man freue sich in Andalusien auf die "wichtigsten Stars" der spanisch- und portugiesischsprachigen Musikszene, sagte Moreno. Die Latin Grammy Awards werden seit 2000 alljährlich von der Latin Academy of Recording Arts and Sciences verliehen. Veranstaltungsorte waren bisher ausschließlich Städte in den USA, darunter Los Angeles, New York, Miami und Las Vegas. Mit je 27 Auszeichnungen sind der Sänger und Songwriter Juan Luis Guerra aus der Dominikanischen Republik und der Rapper Residente aus Puerto Rico Rekordgewinner. Die aus Kolumbien stammende Pop-Queen Shakira gewann 13 Latin Grammys.

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