Prinz Harry darf Berufung im Streit um Sicherheit einlegen

Harry und Meghan zogen sich vor Jahren aus dem Königshaus zurück
Prinz Harry kann britischen Medienberichten zufolge seinen Rechtsstreit gegen das Innenministerium fortsetzen, mit dem er sich gegen veränderte Sicherheitsvorkehrungen wehrt.

Er dürfe gegen eine Entscheidung des High Courts Berufung einlegen, meldeten die Nachrichtenagentur PA und die BBC am Donnerstagabend. Im Kern geht es darum, ob der in den USA lebende Harry ein Anrecht auf dieselben Schutzmaßnahmen hat wie der Rest der königlichen Familie, wenn er in Großbritannien ist.

Der 39-Jährige wollte eine Entscheidung des zuständigen Ausschusses aufheben lassen. Dieser hatte Harrys Sicherheitsstatus herabgestuft, nachdem er seine royalen Pflichten niedergelegt hatte. Ein Richter lehnte Harrys Forderung im Februar allerdings ab und urteilte, dass die Entscheidung weder rechtswidrig noch "irrational" sei und keine verfahrenstechnische Ungerechtigkeit vorliege.

Das Innenministerium hatte geltend gemacht, Harry erhalte maßgeschneiderte Vorkehrungen. Harrys Anwältin warf dem Executive Committee for the Protection of Royalty and Public Figures dagegen vor, es habe seine Entscheidung, Harry einen geringeren Schutz zu gewähren, auf Grundlage einer unzureichenden Sicherheitsanalyse getroffen. Dadurch seien auch Harrys Kinder in Großbritannien nicht ausreichend geschützt.

Harry hatte sich mit seiner Frau Herzogin Meghan vor Jahren aus dem Königshaus zurückgezogen. Als ein Grund gilt der Umgang der britischen Boulevardpresse mit Meghan.

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